Samstag, 22. Oktober 2011

Montag, 10. Oktober 2011

Ein äußerst erfolgreiches Wochenende

Wir sind zurück aus Nordengland, nach 17 Stunden Fahrt. Und der Alltag hat mich schon wieder.
Aber vorher möchte ich noch ein paar Worte zum letzten Wochenende verlieren, nicht nur über den Keks.

JP/R

Nc Elwood wurde mit 258 Punkten Suchensieger bei der JP/R und Nc Erasmus (besser bekannt als "Paul") hat mit 232 Punkten ebenfalls bestanden. Hier gab es Abzüge wohl eher in der "B-Note", (Bringen & Führigkeit), aber daran läßt sich sicherlich arbeiten. Herzlichen Glückwunsch an Susanne (mit Elwood) und Burkhard (mit Paul)!!!!!!

Mock & Field Trial

Einen kleinen Pokal haben wir aus England mitgebracht, den hat sich Cookie bei einem trainingsgruppeninternen Mock & Field Trial mit dem ersten Platz erarbeitet. Der Keks weiß jetzt wirklich, wofür sie gezüchtet und geboren wurde. Field Trial ist einfach "ihr Ding", sie arbeitet ganz anders als beim Workingtest, wo man zwischen den einzelnen Aufgaben z.T. sehr lange warten muß und der Hund Zeit hat zum abschalten.
Für den letzten retrieve im run-off zwischen den letzten drei Hunden hat sie vom Richter ein großes Lob bekommen, denn der Hund mußte, eigentlich ganz außer Sicht, in hohen, dichten Farngelände einen Fasan finden. Ich weiß bis heute nicht, WO der Fasan lag, ich konnte ja meinen Hund auch nicht arbeiten sehen.




Beim Field Trial müssen Hund und Mensch ständig konzentriert sein, und das über Stunden. Wir sind durch hüfthohes Schilfgras gelaufen, durch dichte Farnfelder , über Heidekrautflächen und ständig hat man das Gefühl, ins nächste Moorloch fallen zu können. Vor unseren Füßen ständig ein kleiner, schwarzer Cocker Spaniel revierend, der die Fasane hochtreiben soll. Schafsherden kreuzten unsere Wege, plötzlich tauchte rechts unter mir ein Wasserfall im leichten Nebel auf und ich dachte: das ist traumhaft in den Mooren der Yorkshire Dales.
Thanks to Robin, Neil, John, Jeff & Brian for shooting, to Yvonne for training, fruit cake & lunch at home, to Brian (A-panel-judge), for training and judging und to Bob for the whole thing :-) We enjoyed it very very much. And we will return as soon as possible........
Zu guter Letzt ein ganz großes Dankeschön natürlich an Harry, der das alles bestens organisiert hat. Sollte wirklich etwas gefehlt haben, hab ich es jedenfalls nicht bemerkt.
Und Volker, mein mich begleitender Ehemann, der mit Retriverarbeit so garnichts am Hut hat, hat, während ich mit Cookie zum täglichen Training war, endlich die Ruhe gefunden, die erste Fassung seines nächsten NDR-Hörspiels zu schreiben.









Nachtrag: anders als beim deutschen "Mock Trial" wird bei der englischen Form nicht mit Dummies, sondern mit Wild gearbeitet.
Ich habe viel gelernt über Retrieverarbeit an diesem Wochenende. Thank you, Bob :-))) Ein Training dieser Art hatte ich noch nie in Deutschland.

Freitag, 7. Oktober 2011

FT, Tag 2

Leider gibt es heute (und wahrscheinlich auch morgen) keine Fotos. Ich kann nicht den Hund führen und gleichzeitig fotografieren.....

Donnerstag, 6. Oktober 2011

Aufwärmen


Das Field Trial Training mit Bob Stobbard hat begonnen, heute mit einem Tag zum "aufwärmen" und um zu gucken, wo die teilnehmenden Hunde eigentlich stehen. Cookie hat zum ersten Mal ein grouse gesehen, ein Tier, das wir Deutschen nur vom PC-Spiel kennen. Es ist ein Moorhuhn.
Weiterer Trainingspunkt, der in Deutschland fast immer zu kurz kommt (weil es auch selten gebraucht wird), war das apportieren über Hindernisse, seien es fast durchsichtige Schafszäune (leider nicht so flexibel und weich wie die mobilen, die wir in Deutschland benutzen), Holzgatter und Steinmauern. Für die meisten Hunde waren das anfangs auch richtige Hindernisse, gerade der Schafszaun machte ihnen zu schaffen. Aber von Apport zu Apport sahen wir die Fortschritte und das wachsende Selbstvertrauen, so, wie es sein muß.


Für Freunde des Laufens in der line war das auch ein ganz großer Tag, teilweise an sehr engen Stellen, dicht nebeneinander. Vorne fielen Dummys, hinten lagen blinds
, für jeden Hund war etwas dabei.
Und Cookie hat nichts verpassen wollen, sie war stundenlang aufmerksam. Zwischendurch lag sie dann mit Bob's Hunden in seinem Auto und sollte sich entspannen......



.......und überall lauern Mauern......

Mittwoch, 5. Oktober 2011

Schlösser, Burgen & Gärten, Teil 3

Englische Gärten im Oktober zu besuchen ist wenig erfreulich, schon garnicht bei der neuen Wetterlage. Wir haben jetzt englisches Schmuddelwetter, was uns Hamburger eigentlich nicht aus der Fassung bringen sollte, aber sonnig ist natürlich schöner.
Die Gärten von Eggelston gehörten deshalb auch ganz uns - und ein paar alten Damen, denen dieser Nieselregen auch nichts ausmachte.

Der "Angel of the North" - das Original steht an der Autobahn von Newcastle und gilt, obwohl noch relativ neu, schon als Symbol für den Norden Englands





Und hinterher haben wir uns zur teatime hiermit belohnt:



Bowes Museum in Barnard Castle, auch hier sind Hunde forbidden - aber im großzügigen Park konnten sie dann doch noch rumtoben.

Und morgen kommen wir endlich zum eigentlichen Grund unserer Reise nach Nordengland.

Dienstag, 4. Oktober 2011

Schlösser, Burgen & Gärten

Heute sollte der Tag des großen Auflugs werden: fast bis hoch zur schottischen Grenze ging es und das erste Ziel war das Castle Bamburgh, ein ziemlich gut erhaltenes, fast vollständig begehbares Schloß, das einem Farmer aus dieser Gegend gehört, weil er es geerbt hat. Aber dort dann doch lieber nicht wohnen möchte. Wer will auch schon in einem Museum zuhause sein? Für Hunde war das Ganze natürlich striktly forbidden....




Der Strand aber ist für Hunde offen und irgendwie hat mich das drumherum ein bisschen an unseren letzten Sylt-Urlaub erinnert - außer, dass das Wetter heute deutlich besser war als im Juli und alle irgendwo durch die Dünen laufen. Dafür wird einem nur in Deutschland eine drastische Strafe angedroht......




Weiter, z.T. der Küstenstraße entlang, nach Alnwick, mit Castle und Garden - natürlich. Aber auch hier gilt (anders als unser "offizieller" Nordostengland-Reiseführer berichtet): dogs forbidden!
Dafür gibt es aber in Alnwick selber das wahrscheinlich größte Antiquariat Englands und dort habe ich - mitten zwischen den Bücherregalen das untere Bild gemacht:


Schön an der Eingangstür steht, dass Hunde willkommen sind und der ein oder andere Käufer sitzt auf einem der vielen Sofas, neben sich einen großen oder kleinen Vierbeiner liegend.
Ich habe dort zwischen den wirklich sehr vielen Büchern ein kleines rotes Bändchen aus den 60er Jahren gefunden: Teaching Field Trial Retriever.
Ich bin schon ganz gespannt.


Blick aus der Ferne vom Parkplatz auf Alnwick Garden.


Irgendwo im Nirgendwo: very british

Montag, 3. Oktober 2011

Piercebridge, Tag 2

Summer und Cookie kennen inzwischen sämtliche Kaninchen und ihre Unterkünfte in dieser Gegend. Auch an der ehemaligen römischen Brücke über den Tees, der Deer Bridge, die heute nur noch wie eine Ansammlung gewürfelter Steinquader aussieht, leben einige der rabbits.



und weiter geht's den Tees entlang





Hallo - jemand zuhause?





Wir arbeiten Bob's Liste der Sehenswürdigkeiten dieser Gegend konsequent ab.
Durham wurde heute wegen Überfüllung fast geschlossen. Die Studenten sind seit gestern aus den Semesterferien an die Uni zurückgekehrt und strömen bei diesem immer noch halbwegs guten Wetter durch die beschauliche Innenstadt. Das drumherum ist für Reisende verzichtbar, weil nicht wirklich schön.
Durham hat einen sehr schönen und sehr alten Dom aus dem 11. Jhrdt. , der besichtigt werden kann (Foto folgt). Die Hunde erregen immer wieder Aufmerksamkeit und im Barbour Shop wurden sie fast genötigt, dass Personal zu bespassen.....

Sonntag, 2. Oktober 2011

Endlich Ferien

Gestern Abend sind wir, nach zweitägiger Fahrt, durch sämtliche Staus ab Duisburg, im Norden Englands, genauer in Piercebridge im Teesdale, angekommen. Traumhaft schön, toller Landhausgasthof, very british. Leider ist aber auch das Wetter seit heute very british. Gestern noch 28 Grad, heute Wolken, zeitweise leichter Regen und ein Temperatursturz. Macht aber nix, wir haben für jedes Wetter Jacken dabei.
Zimmer mit Aussicht? Unser Hotel im Industriegebiet, nahe Calais

Zimmer mit Aussicht!!!! The George/ Piercebridge

Und weil zu jedem vernünftigen Englandurlaub Schlösser, Burgen und Gärten gehören, haben wir heute schon mal mit der Ruine von Barnard Castle angefangen.


Barnard Castle, mit Summer & Cookie

River Tees, der Fluß, dessen Täler dem Ganzen hier ihren Namen geben

Paul.....

(Nc Erasmus) hat den Formwert mit dem Ergebnis "sehr gut" bestanden :-)))
Viel Glück auch am nächsten Wochenende.

Ardmuir Earl of Brookbank Die Wurfplanung steht wieder! Wir haben uns nun definitiv für Ardmuir Earl of Brookbank entschieden. Der engli...